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Der Roland-

das historische Wahrzeichen von Buch

(Von Fritz Beckmann, Buch)

Chronologie

1580 wurde diese Rolandfigur aus Sandstein, von einem unbekannten Bildhauer, gemeißelt. Es war die typische Ritterrüstung der damaligen Landsknechte.
1611 bauten die Ackerleute ein schönes Rathaus auf dem früheren, nicht unbedeutenden Marktplatz. Vor dem Eingange wurde der Roland aufgerichtet auf einem neuen Postament (Sockel). Die hauptsächlichsten Familien, die dem Rat oder Senat bildeten, sind auf dem Sockel verzeichnet.“     So schreibt es Lehrer Felke in seiner Dorfchronik.
1663  am 2. Februar (Lichtmesstag) stürzte der Rathausturm auf die Rolandsäule und zertrümmerte diese.“      So steht es in der „Historischen Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg“ von 1753. Danach soll der Roland wieder erneuert worden sein.
1690

 wird bei einem Rathausbrand der Kopf vom Roland zerstört. Der Kopf wird wieder erneuert, so wie er heute noch zu sehen ist. Allerdings passt der Lockenkopf nicht so recht zur übrigen Figur.


1693 lässt der damalige Lehnschulze, Peter Helmicke, den Roland vom Marktplatz an seinen jetzigen Standort, vor seinen Lehnschulzenhof, umsetzen. Er hat sich auf dem rechten Oberschenkel der Rolandfigur mit der Inschrift verewigt: PEER HELMICKE  R. IN B. R.

Die letzten Buchstaben werden gedeutet: Richter in Buch Renovavit.  Es ist anzunehmen, dass er sich auch um die Erneuerung des Kopfes bemüht hat.  (Anm.  renovavit- (lateinisch): hat erneuert). Die Figur ist 3,50 m hoch und steht auf einem 1 m hohen Sockel.


1611 bauten die Ackerleute ein schönes Rathaus auf dem früheren, nicht unbedeutenden Marktplatz. Vor dem Eingange wurde der Roland aufgerichtet auf einem neuen Postament (Sockel). Die hauptsächlichsten Familien, die dem Rat oder Senat bildeten, sind auf dem Sockel verzeichnet. (So schreibt es Lehrer Felke in seiner Dorfchronik.)
1663

am 2. Februar (Lichtmesstag) stürzte der Rathausturm auf die Rolandsäule und zertrümmerte diese. (Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg von 1753). Danach soll der Roland wieder erneuert worden sein.


1690

wird bei einem Rathausbrand der Kopf vom Roland zerstört. Der Kopf wird wieder erneuert, so wie er heute noch zu sehen ist. Allerdings passt der Lockenkopf nicht so recht zur übrigen Figur.


1693

lässt der damalige Lehnschulze, Peter Helmicke, den Roland vom Marktplatz an seinen jetzigen Standort, vor seinen Lehnschulzenhof, umsetzen. Er hat sich auf dem rechten Oberschenkel der Rolandfigur mit der Inschrift verewigt: PEER HELMICKE  R. IN B. R. Die letzten Buchstaben werden gedeutet: Richter in Buch Renovavit

Es ist anzunehmen, dass er sich auch um die Erneuerung des Kopfes bemüht hat.  (Anm.  renovavit- (lateinisch): hat erneuert)

Die Figur ist 3,50 m hoch und steht auf einem 1 m hohen Sockel.


 

  Wissenswertes

 
 
 
 
 

 

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